Wenn wir heute auf unser Team und unsere Technik schauen, wissen wir: Der Weg hat sich gelohnt.
Über 60 Mitarbeiter, ein Fuhrpark, der seinesgleichen sucht, und das Vertrauen unserer Kunden in der gesamten Region. Was als Nebenerwerb zur Landwirtschaft begann, ist heute ein Unternehmen, auf das wir jeden Tag stolz sind.
Mein Vater Konrad Oberreiter beschloss 1986, sich neben der Landwirtschaft etwas aufzubauen. Die eigene Landwirtschaft warf immer weniger ab, also packte er an, womit er anfangen konnte: mit unserem Bulldog und einem Güllefass entleerte er Gruben von Bauernhöfen und Privathäusern in der Nachbarschaft. Gut zwei Jahre später kam die Rohrreinigung dazu. Ein-Mann-Betrieb, mehr nicht.
1989 wurde dann voller Begeisterung der erste LKW gekauft. Ein Jahr später die ersten zwei Mitarbeiter auf 400-DM-Basis. Das Büro war im Wohnhaus, die LKWs in der Scheune, und wenn ein Kunde anrief, nahm unsere Oma den Hörer ab und schrieb die Nummer auf, für den Rückruf.
1992 verstarb mein Vater plötzlich und unerwartet. Ein Jahr später übernahm ich gemeinsam mit meiner Mutter Theresia die Geschäftsführung der neu gegründeten GmbH. Wir waren noch mitten im Aufbau, und trotzdem haben wir weitergemacht. Was anderes kam nicht in Frage.
In den Jahren danach kamen Kanal-TV-Untersuchung und Kanalreinigung dazu, der Fuhrpark wuchs, das Team auch. 2003 bauten wir ein richtiges Büro- und Garagengebäude. Die LKWs mussten nicht mehr in die Scheune. Heute sind wir ein Betrieb mit über 60 Mitarbeitern, modernstem Fuhrpark und einem Leistungsspektrum, das mein Vater sich damals kaum hätte vorstellen können.
Aber eine Sache hat sich nicht verändert: Wir sind familiär geblieben. Das höchste Gut, das wir besitzen, sind unsere Mitarbeiter, mit ihrem Einsatz und dem Gefühl für Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Dafür bin ich jeden Tag dankbar.
Ihr Stefan Oberreiter, Geschäftsführer Kanal Oberreiter GmbH